Deine unvergessliche Kollektion für Dein Lebensmuseum

Gestalte Deine unvergessliche Kollektion für Dein Lebensmuseum. Schreibe ein Online Tagebuch.

Museum des Lebens

Vor zwei Jahren las ich das wunderbare Buch «The Big Five For Life: Was wirklich zählt im Leben» von John P. Strelelecky. In Kapitel 5 fragt er sich, was geschehen würde, wenn jeder Tag unseres Lebens dokumentiert würde und man am Ende unseres Lebens ein Museum bauen würde. Ein Museum, das zeigen würde, wie wir unser Leben gelebt haben. Am Ende des Kapitels fordert er dazu auf, sich vorzustellen, wie es wäre, wenn der Himmel oder das Jenseits oder welches auch immer unsere Vorstellungen vom Leben nach dem Tod sind, uns selbst als ewigen Führer durch unser eigenes Museum führen würde.

Routine, Routine, Routine

Wen wir älter werden, fragen wir uns oft, weshalb die einzelnen Jahre scheinbar immer schneller vorbeigehen. Natürlich haben wir Erinnerungen an die Vergangenheit. Aber können wir uns wirklich daran erinnern, was wir vor fünf Jahren während unserer Sommerferien gemacht haben? Jedes vergangene Jahr ist dem Jahr, in dem wir uns jetzt befinden, ähnlich. Eventuell gibt es ein paar Highlights wie neue Berufschancen, Familienfeste und/oder arbeitsfreie Tage.

Wir alle kennen das, man gewöhnt sich an fast alles, entwickelt Gewohnheiten und Rituale, die sich jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr wiederholen. Damit wir wirklich Begeisterung entwickeln, müssen wir uns sehr anstrengen.

Unsere Muster könnten ungefähr so aussehen:

  • Montag bis Freitag fahren wir zu unserem Arbeitsplatz und verbringen dort ungefähr acht Stunden pro Tag.
  • Mit etwas Disziplin treiben wir eventuell regelmässig Sport, im Durchschnitt an drei Tagen pro Woche.
  • Am Wochenende holen wir manchmal das nach, was wir während der Arbeitswoche nicht erledigen konnten, besuchen Freunde, gehen einkaufen, putzen die Wohnung, waschen, lesen ein Buch, schauen einen Film.

Diese Gewohnheiten und Rituale an sich sind nichts Schlechtes, denn wir müssen uns nicht anstrengen und etwas Neues planen. Eine unvergessliche Kollektion ensteht allerdings nicht.

Keine neuen Erinnerungen

Durch diese Gewohnheiten wird unser Leben auch voraussehbar, sie geben uns ein Gefühl der «Sicherheit». Wenn wir diese Gewohnheiten und Rituale jedoch ständig wiederholen, entsteht eine Routine – Monat für Monat, Jahr für Jahr. Wir erschaffen keine neuen Erinnerungen. Was noch schlimmer ist, wir können ein Jahr nicht vom anderen unterscheiden. Wir können uns nicht daran erinnern, in welchem Jahr wir von unseren Freunden ein spezielles Geburtstagsgeschenk erhalten haben – wir erinnern uns nur daran, dass wir Geburtstag hatten. Unter Umständen verbringen wir jedes Jahr die Ferien an unserem Lieblingsort, so bereichern wir bestenfalls bestehende Erinnerungen. Wir können jedoch die Erinnerungen an einzelne Ferien nicht mehr voneinander unterscheiden. Wiederum kein Beitrag zu der unvergesslichen Kollektion und dem Lebensmuseum.

Leben den Tag

Oft empfiehlt man uns, jeden Tag so zu leben, als ob es unser letzter wäre. Ich würde jedoch eher jeden Tag so leben, als ob es mein erster wäre. Das heisst, jeden Tag etwas Neues ausprobieren, neue Menschen kennenlernen und neue Orte besuchen und diese unvergesslichen Momente als Erinnerungen bewahren, die wir mit unserer Familie und unseren Freunden teilen können.

Auch ich bin keine Ausnahme, habe meine Gewohnheiten und Rituale. Mir wurde jedoch bewusst, dass ich jeden Morgen einen neuen Tag geschenkt bekomme, der wertvoll, einzigartig und nicht wiederholbar ist. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass das Führen eines Tagebuchs mir die Energie und Achtsamkeit schenkt, jeden Tag aus dem Vollen zu schöpfen. So gestalte und bewahre ich eine unvergessliche Kollektion für die Zukunft.

Deshalb nenne ich meine persönliche und unvergessliche Kollektion «Mein Lebensmuseum».

DAYCATCHER Online Tagebuch um Dein Lebensmuseum zu gestalten.

 

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