Schritt für Schritt

Als ich vor 6 Monaten mein Journal auf DAYCATCHER begann, ging es für mich darum, die Alltagsroutine jeden Tag mit etwas meist Kleinem und ab und zu auch mal etwas Größerem zu durchbrechen. Meine Arbeits- und meine freien Tage liefen meistens wie eine geölte Maschine – mit einem hohen Maß an Routine. Fast immer sehr angenehm, bequem und meistens unterhaltsam, aber trotzdem hatte ich eine Routine entwickelt, die sich, weil sie bequem war, mich aber auch eingeschränkte neue Erfahrungen zu machen.

DAYCATCHER half mir zu erkennen, dass ich durch das bewusst werden und Ändern von Gewohnheiten viel mehr Energie bekomme und viel achtsamer mit der Zeit umgehe. Jeder Tag ist ein Geschenk, und wenn er nicht bewusst gelebt wird, ist er trotzdem weg und wird nicht wiederkommen. Ich erlebte, dass ich jedem meiner Tage ein wenig mehr Leben geben konnte, und wenn ich auf meine Journal zurückblicke, bin ich erstaunt über die Variationen, die ich meinem “normalen” Leben hinzufügen konnte.

Anfangs 2019 hat sich nun alles verändert. Ich habe ein Angebot angenommen, für einige Jahre im Ausland, in einem für mich neuen Land, zu arbeiten. Das bedeutete (innerhalb von zwei Monaten), eine Entscheidung zu treffen, alles vorzubereiten, tatsächlich umzuziehen, alles wieder in einem fremden Land neu zu organisieren und mich in einer neuen Stadt Schritt für Schritt wieder heimisch zu fühlen

So änderte sich auch der Zweck meines DAYCATCHER Journals nun völlig, da das bewusste Verändern von Gewohnheiten nicht mehr wirklich notwendig ist – der ungewohnte Alltag macht es jetzt für mich.

Meine Tage jetzt auf DAYCATCHER festzuhalten bedeutet nun, meine Erfahrungen und neuen Erkenntnisse jeden Tag aufzuzeichnen. Es geht mir darum zu erkennen, dass der Einstieg in das Neue nicht eine Frage von Tagen ist, sondern Zeit braucht, Schritt für Schritt passiert und vor allem auch Geduld mit mir selbst erfordert.

So sind meine Einträge bei DAYCATCHER nun die kleinen Schritte, um mich einzuleben und mich an einem neuen Ort zu Hause zu fühlen. Ich versuche gute und schlechte Erfahrungen, erfolgreiche und erfolglose Versuche etwas zu machen oder zu erreichen und natürlich auch lustige und hoffentlich nicht zu viele traurige Ereignisse festzuhalten. Es wird spannend sein, in ein paar Jahren auf diese Zeit zurückzublicken und diese spezielle Zeit mit Hilfe des DAYCATCHER Journals nochmals “zu erleben”.

Swiss DAYCATCHER

Menü