Meine Tage – meine Erinnerungen

Ich begann mein digitales Tagebuch zu führen, als ich 50 Jahre alt wurde und beschloss, ein paar Monate frei zu nehmen. Meine Absicht war, dass ich jeden Tag festhalte, was ich tue, um sicherzustellen, dass ich die Zeit weise und zielgerichtet nutze und keinen einzigen Tag vergehen lasse, ohne etwas “Besonderes” zu machen oder zu erleben.

Was mit einem 3-monatigen Projekt begann, hat sich nun über mehrere Jahre hinweg zur Gewohnheit entwickelt, nämlich jeden Tag eine Erinnerung zu erfassen. Oft ist es sehr einfach und offensichtlich, was ich am Ende des Tages als Erinnerung behalten möchte und die wenigen Minuten, in denen ich ein Bild auswähle und ein paar Zeilen schreibe, geben mir Freude, Zufriedenheit und lassen mich den Tag mit einem schönen Ritual ausklingen.

Manchmal ist es jedoch auch nicht ganz so einfach, weil es aussieht als wäre nichts Spezielles oder Erfreuliches passiert. Ein paar Minuten zum Nachdenken zu nehmen hilft immer, etwas (meist kleines) zum Erinnern zu finden, oder ich finde etwas Positives, obwohl îch den Tag eher als eine Belastung empfunden habe. Es hilft mir, unangenehme Situationen besser zu verarbeiten und meinen inneren Frieden und Gleichgewicht zu finden, bevor ich ins Bett gehe.

Ich bin fast geneigt zu sagen, dass es mich für den nächsten Tag noch widerstandsfähiger macht, weil es auch die Art und Weise, wie ich den nächsten Tag betrachte, völlig verändert hat. Ich denke darüber nach, was ich tun und worauf ich mich konzentrieren soll, damit ich den Tag als unwiderrufliches Geschenk für mich schätze und nutze. Auch hier geht es in der Regel nicht um “Wow”-Aktivitäten, sondern darum, eine Routine zu schaffen, Gewohnheiten zu hinterfragen und neugierig zu bleiben. Ich versuche jeden Tag zu neuen Erfahrungen zum machen und interessanten und freudigen Momenten zu haben, mögen sie noch so klein sein..

Das von mir gewählte Bild ist ein Screenshot meines exportierten DAYCATCHER-Journals. Im Menü “Export Journal” kann man das eigene Tagebuch als PDF-Datei speichern (und drucken) für sich selber oder zur Weitergabe an Familie oder Freunde.

Swiss Daycatcher

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