Gewohnheiten im Advent überdenken

Das Ende des alten und der Beginn eines neuen Jahres ist ein oft gewählter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen, aber nicht immer der beste dafür. Du kannst es auch vorher, zum Beispiel im Advent, schon machen und die Zen-Buddhismus Prinzipien der Einfachheit nutzen.

Ein komplexes Leben mit dem Prinzip der Einfachheit nachhaltig verändern

Die Kalender sind vollgepackt mit sozialen Verpflichtungen, Meetings und Reisen. Jede Entscheidung, das eigene Leben in einem so komplexen Kontext nachhaltig zu verändern, muss extrem einfach und leicht verständlich sein. Der Zen-Buddhismus basiert auf Prinzipien der Einfachheit. Leo Babauta erklärt es mit charakteristischem Minimalismus in seinem Blogbeitrag https://zenhabits.net/4/

Mit einer einzigen Veränderung anfangen

Jede bewusste Veränderung im Leben – sei es aus den Schulden herauszukommen, fit genug zu werden, um einen Marathon zu laufen, oder besser mit deiner Familie zurechtzukommen – sagt er, fange mit einer einzigen Veränderung an. Sie sollte klein sein; kein Ziel, sondern ein winziger erster Schritt. Es könnte sein, zehn Minuten zu laufen, zwei Minuten zu zeichnen, ein gesundes Mittagessen pro Woche zuzubereiten und mitzunehmen oder einen Abend mit Familie und ohne Handy einzuplanen. Es könnte sein, einen Moment länger als gewollt in unangenehmen Gesprächen dabeizubleiben und diesen Moment damit zu verbringen, zuzuhören und sich seiner eigenen Emotionen und Reaktionen bewusst zu werden.

Regelmässig und nacheinander

Babauta rät, dass es wichtig ist, die Veränderung klein zu halten aber dafür regelmäßig zu praktizieren, um sie damit in Gewohnheiten zu verwandeln: Er schlägt vor, alle vier bis sechs Wochen eine Veränderung vorzunehmen. Nachdem er an sich selbst experimentiert hat, rät er auch, eine Sache nach der anderen anzugehen, anstatt zu versuchen, Probleme gleichzeitig zu lösen.

Kleine Schritte führen zu grossen Veränderungen

Er hat alle seine Lehren in eine Reihe von Schritten zusammengefasst, die du anwenden kannst, um jede Veränderung vorzunehmen, egal in welcher Situation du bist”:

  1. Beginn ganz klein.
  2. Führe immer nur eine Änderung auf einmal durch.
  3. Sei präsent und genießen Sie die Aktivität (konzentrieren Sie sich nicht auf die Ergebnisse).
  4. Sei dankbar für jeden Schritt, den du machst.

Das Schöne an der Methode ist, dass durch kleine Schritte große Veränderungen nachhaltig realisiert werden können.

Finde deinen Anfang und lass dich nicht entmutigen

Zu oft lassen wir uns von der anstehenden Aufgabe überfordern oder zu schnell von einem Gefühl des Scheiterns überwältigen. Die Änderung sollte so klein sein, dass es nicht schwer ist diese vorzunehmen. Was für Menschen, die von Reizen überwältigt und Verpflichtungen gesteuert sind, schwierig ist, ist die Identifizierung von etwas, das wirklich klein genug ist um mit der Veränderung erfolgreich zu beginnen.

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Ein Tagebuch mit DAYCATCHER zu führen, hilft Erlebnisse in der ganzen Tiefe festzuhalten und zu verarbeiten und mit einem Datum, Bild, Titel und Text sehr umfangreiche Assoziationsketten festzuhalten. Wenn man seinen Catch später liest, erinnert man sich wieder wie sich der ganze Tag mit allen Sinnen erlebt angefühlt hat. Es führt aber auch dazu, dass man bewusst die tägliche Routine, den Alltag mit neuen Erlebnissen zu bereichern sucht, weil gerade diese zu neuen positiven Erinnerungen führen. Auch bis ins hohe Alter.

 

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