Anspruch vs. Dankbarkeit

Vielleicht ist es ein Familienmitglied oder ein Freund. Vielleicht ist es auch jemand, mit dem du zusammenarbeitest. Auf jeden Fall mit jemandem zusammen zu sein, der sich dauernd beschwert, kann anstrengend sein. In der Tat es ist anstrengend. Ich denke oft: “Sie müssen die unglücklichsten Menschen der Welt sein?”

Vielleicht liegt es daran, dass, wer sich beschwert, sich oft dazu berechtigt fühlt, weil sie eine andere Funktion haben, mehr verdienen oder glauben etwas Besseres verdient zu haben. Diese Art von chronischem “Beschweren”, ob berechtigt oder nicht, führt auch am Arbeitsplatz zu nichts Gutem. Es kann geradezu “giftig” sein und eine Abteilung oder sogar ein ganzes Unternehmen zu einer sehr unangenehmen Umgebung machen.

Seth Godin schreibt über den „Anspruch ist optional“: Der Anspruch bringt uns oft nichts als Kummer. Es lässt uns nicht mehr sehen, was alles möglich ist. Es verhindert, dass wir die Magie der Dankbarkeit erkennen können. Und vor allem nimmt es uns aus der Pflicht Verantwortung zu übernehmen (und zu Handeln) und ermöglicht uns Schuld zuzuweisen und Vorwürfe zu machen.

Dankbarkeit hingegen ist eine ebenbürtige aber viel bessere Wahl. Dankbarkeit macht uns offen für Möglichkeiten. Es bringt uns anderen näher. Und es macht uns glücklicher. Wir sind nicht dankbar, weil wir glücklich sind. Wir sind glücklich, weil wir dankbar sind.

Entitlement is optional

Es es wissenschaftlich erwiesen, dass Dankbarkeit das Gehirn positiv beeinflusst und damit das Leben verbessert. Wofür bist du in diesem Moment dankbar? Solche Übungen können das Gehirn tatsächlich neu “verkabeln”, und das ganze Jahr regelmäßig zu überlegen wofür man dankbar ist, bringt enorme Vorteile für Geist und Körper. Dankbar, glücklich, freundlich, optimistisch und respektvoll zu sein, alles steht in deiner Macht. Es ist deine Wahl. Wähle weise.

Wie auch John Stepper über „Change your life in 5 Minuten pro Tag“ schreibt: Deine Mutter oder Großmutter hat dir wahrscheinlich gesagt, du sollst nur das Positive zählen und erinnern.” Und jetzt hat die Wissenschaft sie bestätigt und nachgewiesen, warum der Rat, den sie gab, so gut war. Setzt du diesen Rat in der Praxis um? Warum nicht heute anfangen?

http://workingoutloud.com/blog//change-your-life-in-5-minutes-a-day

Eine einfache Möglichkeit, Dankbarkeit im täglichen Leben zu praktizieren, ist, ein Tagebuch zu führen. Für diese Praxis der Achtsamkeit müssen wir im hier und jetzt präsent sein. Wir können die Gegenwart nicht erfassen, wenn wir immer nur über das nächste nachdenken. Wir müssen langsamer werden, um schneller zu werden, Zeit in der Natur zu verbringen, weg von digitalen Geräten und stressbedingter Ablenkung.

Mit DAYCATCHER wähle ich ein Foto, das einen besonderen Moment des heutigen Tages festhält, und füge eine kurze Notiz hinzu. Es hilft mir auch die kleinen Momente zu genießen und für diese dankbar zu sein, kurz bevor ich ins Bett gehe. Am Ende des Jahres kann ich damit ein schönes Album mit Erinnerungen erstellen.

Finnish DAYCATCHER

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