Achtsamkeit und Soziale Medien

Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle in unserem “modernen” Leben. Die Technologie ermöglicht es, Menschen einfach zu verbinden und zusammenzubringen. Die Achtsamkeit gegenüber Technologie und Soziale Medien sollte ein wichtiges Element der Selbsthilfe sein, d.h. die richtige Balance finden, wie viele Experten für psychische Gesundheit ermahnen. Zu viel Soziale Medien stören unsere Fähigkeit achtsam zu sein und den gegenwärtigen Moment zu genießen. Viele von uns sind mehr interessiert an dem was auf unserem Handy passiert anstelle von dem was direkt vor uns passiert.

Bei Achtsamkeit geht es um Gleichgewicht und Selbstfürsorge, Gewohnheiten, die uns helfen, uns um Körper, Geist und Seele zu kümmern: gesunde Ernährung, genügend Bewegung und Schlaf sowie gute Beziehungen. Diese werden unsere Seele nähren und uns gesund halten. Durch die Ausgewogenheit mit und dem Engagement für die wichtigen Dinge des Lebens wird auch ein achtsamer Umgang mit Soziale Medien möglich.

In den berühmten Tagebüchern des Schriftstellers Thomas Mann standen neben seinen literarischen Überlegungen auch banale Alltagserfahrungen im Vordergrund. Sein ganzes Leben lang führte er ein Tagebuch. Einige Menschen haben die Gewohnheit, ein Tagebuch zu führen und werden dies auch im Alter nicht aufgeben. Neuankömmlinge sind selten, da sie glauben, dass ihre Erfahrungen es nicht wert sind, sie aufzuschreiben.

Tagebücher, besonders wenn sie viel mit persönlichen Gefühlen zu tun haben, werden normalerweise nicht mit anderen geteilt. Ganz anders bei Soziale Medien wie z.B. Blogs, die über das Internet verbreitet werden. Diese Blogs sind in der Regel für die ganze Welt sichtbar. Ein Blog ist eine gute Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Während ein Blog für die Augen anderer gedacht ist, wirft ein Tagebuch die Frage auf: sollen andere ihn lesen dürfen? Ein Tagebuch kann verwendet werden, um unsere eigenen Erinnerungen zu sammeln, aber auch, um unsere Erfahrungen mit unseren Familienmitgliedern, Freunden oder Gemeinschaften, mit denen wir uns aktiv beschäftigen, zu teilen.

DAYCATCHER ist ein digitales Tagebuch, das beides ermöglicht, die Erfahrungen mit anderen zu teilen und zeitgleich auch ganz private Gedanken jeden Tag für sich selber festzuhalten. DAYCATCHER ist also dein täglicher Begleiter, um jeden Tag spezielle Momente festzuhalten und diese aufzubewahren. Es hilft dir auch um eine Routine zu entwickeln Gewohnheiten zu durchbrechen und achtsamer zu werden. Und es braucht nur 10 Minuten pro Tag.

Finnish DAYCATCHER

Fotocredit: Josh Rose (https://unsplash.com/)


 

Artikel: Was bedeutet “voll leben”? Willkommen im Zeitalter des pseudo-professionellen Unsinns.
“Dr. Erin Vogel, Sozialpsychologin, die den Einfluss der Technologie auf unser Leben und Wohlbefinden untersucht, sagt: “Soziale Medien scheinen das “Vollleben” als abenteuerlich, spontan und extrovertiert zu definieren. Für Menschen, die von einem ruhigeren Leben erfüllt werden, scheint Soziale Medien ihnen zu sagen, dass sie das Leben auf die falsche Weise führen.” Sie erklärt, was die meisten Soziale Medien-Nutzer für wahr halten: Wenn sie Soziale Medien nutzen, vergleichen sie oft ihr Leben mit dem anderer. In Wirklichkeit hat sogar dein abenteuerlustigster Freund wahrscheinlich einige glanzlose Erfahrungen oder langweilige Abende damit verbracht Netflix zu sehen.”
https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2019/sep/11/what-does-living-fully-mean-welcome-to-the-age-of-pseudo-profound-nonsense

Artikel: Wie Turnschuh-Touristen die Natur verschandeln
«Ein Teufelskreis, verursacht durch Instagram – Der Auslöser für den Teufelskreis sieht der Berner Oberländer in den sozialen Medien. «Auf Instagram und Co. findet man massenhaft schöne Fotos vom Augstmatthorn – Leute aus dem In- und Ausland wollen selber hierherkommen, um das Abenteuer ‹Natur› zu erleben und abzulichten.» Der Umgebung angepasst würden sich die Leute aber eben nicht verhalten. Um zu versinnbildlichen, was er meint, erwähnt Dauwalder schliesslich absurde Beispiele. «Es ist auch schon vorgekommen, dass ich oben auf dem Berg einer Braut im langen weissen Kleid begegnet bin, die für Fotos posierte.»
http://m.20min.ch/schweiz/bern/story/wie-turnschuh-touristen-die-natur-verschandeln-15084002

Artikel: Der riskanteste Selfie-Standort in der Slowakei. Weißt du, wo es ist?
“Die Zahl der Foto- oder Selbstmord-Tragödien nimmt jedes Jahr zu, während das Alter der Opfer niedriger ist. Berge und Aussichtspunkte gehören zu solchen gefährlichen Orten, es gibt keine aktuellen Statistiken über Orte in der Slowakei, aber nach dem Hashtag #tomasovskyvyhlad wird eine bestimmte Antwort geben.”
https://spectator.sme.sk/c/22206119/the-riskiest-selfie-location-in-slovakia-do-you-know-where-it-is.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=slovakspectatordaily

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